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Inbetriebnahme der zweiten Meltblown-Anlage
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In einer absoluten Rekordzeit von nur zehn Monaten für Planung und Bau konnte Neenah Gessner im Februar eine neue Produktionslinie für Spinnvliese in Betrieb nehmen. Mit der 7 Millionen Euro teuren Anlage verfügt man nun über ausreichende Kapazität dem ständig wachsenden Bedarf für dieses leistungsfähige Material nachzukommen. „Die extrem kurze Bauzeit”, so Holger Baumgartner, Werksleiter bei Neenah Gessner, „ist eine Folge der langjährigen Erfahrung unseres Teams mit Entwicklungs-, Technik- und Produktionsspezialisten auf dem Gebiet der Spinnvliestechnologie". Mit der 1993 in Betrieb gegangenen ersten Meltblown-Anlage war man an die Kapazitätsgrenzen gekommen, was eine schnelle Planung und Umsetzung nötig machte. "Die ganze Abwicklung", so Baumgartner, "erfolgte mit eigenem Knowhow – vom Engineering über die Produktion bis zu Entwicklung". Die Spinnvliestechnologie, die auch als Meltblown-Technologie bezeichnet wird, ist die Antwort auf die immer höher werdenden Ansprüche der Filtertechnologie. Mit Kombinationen aus Papier und Kunstfaservlies kann man diese Ansprüche erfüllen, sowohl in der Automobilbranche als auch in anderen Branchen wie zum Beispiel der Halbleiterfertigung, der Nahrungsmittel- oder Pharmaindustrie. Die Herstellung solcher Spinnvliese ist eine optimale Ergänzung zur Papierherstellung bei Gessner, die Kombination einzigartig, Neenah Gessner gehört weltweit zu den Branchenführern. Mit der neuen Anlage kann Neenah Gessner nun den ständig wachsenden Markt bedienen und neuen Trends folgen. Die neue Anlage wird 15 Mitarbeitern einen modernen Arbeitsplatz bieten.
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